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Kosta Boda Mats Jonasson
Orrefors Bergdala
 
   
   
 
 
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Malin Lindahl

Innovation in Verbindung mit älteren Techniken kennzeichnet das neue, viel versprechende Talent von Orrefors, Malin Lindahl. Sie wurde an der Kunsthochschule Konstfack in Stockholm in der Fachrichtung Glas und Keramik ausgebildet. 1999 kam sie als Stipendiatin zu Orrefors. Während der Stipendienzeit weckte das Glas ihre Faszination und auf der Suche nach der "Anwesenheit der Hand im Gegenstand" experimentierte sie mit Tiefensandstrahlen, was bei Orrefors Interesse weckte. 2001 erhielt sie die Gelegenheit in der Glashütte in Småland ihre Examensarbeit auszuführen. Seit dem Frühjahr 2002 ist sie als Designerin mit Orrefors verbunden.
 
In ihren Glasobjekten sucht Malin Lindahl nach Echtheit. Sie erforscht und entwickelt vor allem die klassischen Techniken von Orrefors, Gravieren und Tiefensandstrahlung. In der Glasherstellung von heute sind diese Techniken ungewöhnlich. Beide Techniken sind sehr zeitaufwändig, vermitteln jedoch genau deshalb das Gefühl der "Anwesenheit der Hand im Gegenstand". Sie stellen Werte dar, die beim heutigen Glas teilweise verloren gegangen sind und Lindahl betrachtet es als ihre Aufgabe, sie wieder einzuführen. Was sie an diesen Techniken anspricht ist auch, dass das Motiv vollständig im Glas eingeschlossen wird, weshalb zarte Muster und Bilder in der Luft zu schweben scheinen. Das wirkt kraftvoll und zerbrechlich zugleich.
 
 
Die Brillanz, Transparenz und die unendlichen Möglichkeiten des klaren Kristalls für optische Überraschungen haben sie dazu gebracht, an Glas als Material Gefallen zu finden. Während ihrer ersten Jahre bei Orrefors hat sie zurückgeschaut auf die Geschichte, sowohl die Geschichte der Glashütte als auch die der schwedischen Volkskunst. Ihre Wurzeln liegen in Dalarna und dorthin kehrt sie zurück um in der volkstümlichen Tradition dieser Region Anregungen und künstlerische Kraft zu sammeln. Aus diesem umfangreichen Fundus sucht sie sich Geschichten und Dinge heraus, die sie nacherzählen und für die sie mit Hilfe von Bildern und Mustern im Glas neue Ausdrucksformen finden möchte. Gleichzeitig ist sie der Ansicht, dass das Glas an sich einen riesigen Fundus an Anregungen bietet, weil es so spannend ist damit zu arbeiten. Es führt zu unvorhergesehenen Ereignissen - zusammen mit dem Muster und der Form wird immer etwas Neues daraus.
 
 
  



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