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Kosta Boda Mats Jonasson
Orrefors Bergdala
 
   
   
 
 
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Martti Rytkönen

Martti Rytkönen kam bereits 1994 zu Orrefors. Sein Weg ins Glasreich verlief von Ostfinnland über die Volkshochschule von Kyrkerud in Finnland, die Kunstschule von Medborgarskolan und schließlich die Kunsthochschule Konstfack in Stockholm, wo er sich auf Glas und Keramik spezialisierte. Seine Kollektionen sind im typischen Stil von Orrefors gestaltet, auch wenn er bei den Formen und der Ausführung experimentiert. Die fertigen Produkte sind von Zeitlosigkeit und deutlich wahrnehmbarer Qualität geprägt. Das gilt, gleich ob es sich um klares, geschliffenes Kristall in der Kollektion oder farbige Vasen in limitierter Auflage handelt. Er übernimmt ab und zu auch Aufträge für Kosta Boda und ergreift dann die Gelegenheit auf ganz andere Weise mit Farbe zu experimentieren. Ein Werk für Kosta Boda ist "Oceanica", bei dem die geheimnisvolle Aura des Meeres in Vasen und Schalen in tiefstem Blau und Grün durchscheint.
 
Martti Rytkönen ist von Glas fasziniert und liebt es aus Kristall Dinge zu schaffen, die eine Geschichte erzählen. Er strebt danach etwas über das Material zu erzählen, davon, wie es weich, stark und leicht sein kann, ebenso wie es schwer und hart sein kann. Martti Rytkönen ist der Meinung, dass Glas gefühlvoll ist. Wenn man sieht, wie er Gegenstände aus Kristall entworfen hat, die die klarsten Formen haben die man sich vorstellen kann ohne dabei hart oder steif zu wirken, versteht man was er meint.
 
 
 
Woher bezieht Martti Rytkönen dann seine Anregungen? Die Modestädte New York, Tokio und Mailand haben Martti Rytkönen inspiriert. Im Frühjahr 2007 wurde die Serie massiver Teller aus schwerem Kristall eingeleitet, bei der jede Modestadt in einem Teller einen für sie typischen Ausdruck erhielt; New York etwa mit dem klassisch rechtwinklig angeordneten Straßennetz Manhattans. Oder Tokio, auf dem die vielen Linien den für die Stadt typischen Puls symbolisieren, und Mailand, das mit zwei einfachen, von Hand geschliffenen Linien ein Gefühl von europäischer Eleganz vermittelt. Die prachtvolle Serie "Polaris" dagegen basiert auf den Bewegungen der gefrorenen Wellen in der Weite der Arktis als Gegensatz zu Hektik und Lärm der Stadt.
Rytkönens Werke wurden in einer langen Reihe von Ausstellungen gezeigt, vor allem in Schweden aber auch außerhalb, und er ist im Nationalmuseum in Stockholm, im Röhsska Museet für Kunsthandwerk und Design in Göteborg und im Smålands Museum in Växjö vertreten.
 
 
  



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